Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Osterwasser

Erfrischungen in der Hauptstadt

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Das Osterwasser ist zu Ostern ein Brauch, welches eine alte Tradition inne hat. Welches Geheimnis sich hinter diesem Brauchtum versteckt, lässt sich nicht auf Anhieb vermuten.

Der traditionelle Brauch: Osterwasser

Das Osterwasser ist ein ursprünglich heidnischer Brauch. Pünktlich zu Ostern machen sich die Frauen auf den Weg, um bei dem Dorfbrunnen Wasser zu holen. Wichtig war es, dass sie dabei möglichst nicht gesehen wurden, da sonst die magische Wirkung des Wassers verlorengegangen wäre. Heutzutage wird diese Tradition nicht mehr oft durchgeführt. Heutzutage wird unter Osterwasser oftmals das Trinken von Osterschnaps bezeichnet.

In der katholischen Kirche wird das Wasser, das zur Taufe verwendet wird, in der Osternacht geweiht und für das gesamte Kirchenjahr verwendet.

Die magische Wirkung des Osterwassers

Dem heidnischen Brauch nach sollte das Schöpfen des Osterwassers aus dem Dorfbrunnen der Fruchtbarkeit und Gesundheit dienen. Frisch verheiratete Frauen, die einen Kinderwunsch hatten, wuschen sich oftmals auch in diesem Osterwasser, damit sie schnell schwanger wurden. Damit sich die magische Wirkung des österlich geweihnten Wassers entfalten konnte, durfte man beim Wasserholen nicht reden.