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Osterratschen

Das Osterratschen ist ein alter Brauch, der heutzutage in Österreich und in katholischen Regionen in Deutschland immer noch gepflegt wird. Der Brauch wurde bereits im Jahr 1482 dokumentiert.

In der Karwoche gehen gläubige Christen mit Ratschen oder Rasseln durch die Straßen und erinnern die Anwohner an den Gottesdienst. Die Ratsche besteht aus einem Klangkörper und einer Klapper, die als Hammer ein klapperndes Geräusch beim Draufschlagen auf die Ratsche erzeugt. Hintergrund dieses Brauchtums ist, dass in der Zeit ab Gründonnerstag bis Karfreitag vom Leidensweg bis hin zum Tode von Jesu Christi keine einzige Kirchenglocke läutet.