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Emmausgang

Der Emmausgang ist ein christlicher Brauch, der an den österlichen Gang der Jünger zur Osterzeit nach Emmaus erinnern soll. Emmaus bedeutet übersetzt so viel wie „warme Quelle“ und ist eine Stadt nahe Jerusalems.

Der Gang am frühen Ostermontag heißt Emmausgang und beschreibt einen Gang der Gläubigen, der von Gebeten und Gesängen begleitet wird. Heute wird dieser Brauch vor allem im Süden wie im Westen Deutschlands sowie in Österreich praktiziert.

Der Gang nach Emmaus stammt aus dem Lukas-Evangelium. Das Lukas-Evangelium berichtet, dass nach der Jesu Christi Auferstehung zwei Jünger diese anzweifeln. Voller Zweifel brechen diese daraufhin nach Emmaus auf. Auf dem Weg schließt sich ein Fremder ihrer Wanderung an, den sie nach einiger Zeit als Jesus entlarven.  Fortan glauben die Jünger wieder an das Wunder und verbreiteten diesen Glauben weiter.