Foto: Ole Spata/dpa

Das Eierschibbeln zum Osterfest

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Seit mehr als 100 Jahren gibt es den deutschen Brauch des Eierschibbelns. Besonders beliebt ist dieser Brauch unter anderem in Westerland, Bayern oder in Baden-Württemberg. Unter den Namen Oarscheim, Eierschieben oder Eierhetzeln kennt man diesen Osterbrauch dort. Für alle, die diesen amüsanten Brauch nicht kennen, hier die Aufklärung.

 

Eierschibbeln- so funktioniert´s

Das Eierschibbeln findet generell auf der Spitze eines Hanges statt, auf welchem zwei drei-meterlange Stangen nebeneinander aufgestellt und schräg in den Boden gerammt werden, sodass ein Gefälle entsteht.  Über diese Leisten werden dann Eier rüber „geschibbelt“, also gerollt.

 

Wo das Ei dann stehen bleibt, wird ein sogenanntes Setzei hingelegt. Ziel der Eierschibbelei ist es, ein solches Setzei mit seinem Schibbelei zu treffen.  Als Zählhilfe werden im Süden Deutschlands getroffene Eier mit einem Centstück markiert. Der Gewinner darf die Centstücke dann behalten.

Derjenige, der am meisten Setzeier mit seinem Schibbelei getroffen hat, wird man zum Schibbelkönig oder zur Schibbelkönigin ernannt.

Wir wünschen ein frohes Eierschibbeln zu Ostern!